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Acrocomia ist eine in Costa Rica heimische Pflanze und daher bestens für das im Land vorherrschende Klima geeignet. Sie wächst auf unterschiedlichen Bodentypen, ist tolerant gegenüber Trockenheit und robust gegen Schädlinge und Krankheitserreger. Acrocomia steht nicht in Konkurrenz mit der landwirtschaftlichen Produktion für Nahrungsmittel, die hochwertigen Böden benötigt, den sie wächst ausgezeichnet auf degradierten, nährstoffarmen Böden. Die Plantagen werten die Böden, auf denen sie wachsen, sogar noch auf, indem sie sie stabilisieren, Schatten spenden und somit feucht halten und ihn sie organischem Material nähren. Darüber hinaus unterstützt Acrocomia Aufforstungsbemühungen, da es keine wertvollen Waldbestände verdrängt. Acrocomia schont die Umwelt, da sie nur sehr geringe Mengen an chemischen Düngern oder Pflanzenschutzmitteln fordert und bietet dauerhafte nachhaltige Produktivität.
Acrocomia reduziert den Ausstoß Kohlenstoffdioxid und Treibhausgasen, denn die Plantagen speichern CO2 und nutzen es über circa 60 Jahre hinweg für Pflanzenwachstum und Fruchtproduktion. Diese Früchte enthalten Öl, das wiederum zur Herstellung von Biodiesel und Biokerosien genutzt werden kann. Diese Eigenschaften der Acrocomia verbessern die Luftqualität und reduzieren den CO2-Ausstoß, denn jedes Barrel so gewonnenen Öls bedeutet ein Barrel weniger importierten und verbrannten fossilen Treibstoffs. Somit trägt Acrocomia-Anbau auch deutlich zum CO2-Neutralitätsziel Costa Ricas bei.
Die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Brennstoffe ist bereits auf einem guten Weg. Vom Flug- und Straßenverkehr zur bio-energetische Sromgewinnung – weltweit wird der Ausbau erneuerbarer Energien immer mehr durch Politik und Technologien unterstützt. GIE und seine Partner widmen sich der Herausforderung Bioenergie zu produzieren und nachhaltig einzusetzen indem sie ein innovatives Konzept entwickelt haben, das den Weg bereitet für unabhängige, CO2-reduzierte Energieversorgung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
Acrocomia schafft nachhaltige Jobs. Da Acrocomia auch in kleinem Stil und in intercropping Systemen auf minderwertigen Böden angebaut werden kann, bietet sie Kleinbauern im ländlichen Costa Rica die Möglichkeit zu profitieren. Dies steigert die Effizienz der Landnutzung und ermöglicht wirtschaftliche Wiedererschließung einst unproduktiver oder degradierter Flächen. Acrocomia bietet somit neue Perspektiven in der ländlichen Entwicklung. Die Produkte der Palmfrucht sind vielfältig und zeichnen sich durch eine globale Nachfrage aus. Mit den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Acrocomia-Rohmaterilien können auch in verschiedenen nachgelagerten, verarbeitenden Sektoren Arbeitsplätze und Einkommensquellen geschaffen werden – in der Nähe der Plantagen, aber auch in anderen Regionen.